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Smart Home

Was versteht man unter einem Smart Home?

In einem Haus, das Smart Home System verwendet, sind unterschiedlichste Geräte vom intelligenten Kühlschrank bis zur Raumbeleuchtung und einem Roboterstaubsauger miteinander verbunden und interagieren über ein zentrales Steuersystem. Alle diese Smart-Komponenten werden über eine einzige Handy-Applikation oder Sprache gesteuert. Es ist sehr praktisch und erhöht den Komfort des Lebens, indem es die Lebensqualität auf ein neues Niveau hebt.

Um die wichtigsten Merkmale eines Smart Home zusammenzufassen, können Sie nur ein paar Worte benutzen: Komfort, Funktionalität und Energieeffizienz. Ein Smart Home passt sich Ihren Gewohnheiten an. Es schaltet die Beleuchtung in Ihrem Haus aus, wenn alle schlafen, stellt die Klimaanlage und die Fußbodenheizung in den Standby-Modus, schließt die Türen und sichert den Umfang Ihres Hauses. Es erwärmt die Räume bis zum Morgen, kocht Kaffee, und weckt Sie mit Ihrer Lieblingsmelodie auf. Sie können Ihr Zuhause mit einem einfachen Anruf am Telefon steuern. In einem solchen Smart Home kann es weder zu dunkel noch zu heiß sein. Mit einem Knopfdruck schalten Sie das Licht ein, schließen die Vorhänge und machen die Musik an.

Komfort besteht aus kleinen Dingen, und ein Smart Home kümmert sich um die kleinen Dinge. Haben Sie sich jemals Sorgen gemacht, dass Sie das Bügeleisen oder den Fernseher nicht ausgeschaltet haben? Keine beunruhigenden Gedanken mehr: Senden Sie einfach einen Smartphone-Befehl an eine Smart-Steckdose, und sie trennt das Gerät, das mit ihr versorgt wird.

Dabei entstehen aber die neuen Fragen: Wie viel Geld verlangt ein Smart Home? Welche Geräte kann man mit einem solchen Smart-System verbinden? Und wie können Sie intelligente Automatisierungssysteme in Ihrem Zuhause realisieren? Wir haben den Smarthome-Markt untersucht und sind bereit, unser Wissen weiterzugeben, um Ihnen zu helfen, das richtige System auszuwählen.

Wie funktionieren die intelligenten Wohnsysteme «Smart Home»?

In einer Smart Home Anlage sind alle Geräte im Haus über spezielle Sensoren und Aktoren aneinander geschloßen. Die Sensorik kann gewisse Einflussfaktoren, wie z.B. Bewegungs- oder Schallbefehle, wahrnehmen und an die Leitstelle übermitteln. Detaillierte Anweisungen zur Steuerung werden digital gespeichert, die als Szenen oder Prozeduren bezeichnet werden. Diese Szenarien lösen als Folge eines Sensorsignals eine Reihe von Aktionen aus. So kann beispielsweise die Außenbeleuchtung des Hauses und der Überwachungskamera gleichzeitig eingeschaltet werden, wenn der Bewegungsmelder das Signal übertragen hat. Oder wenn Sie sich zum Beispiel entscheiden, nachts Wasser zu trinken, müssen Sie sich nicht im Dunkeln einschleichen und nach einem Schalter suchen - die Lampen leuchten automatisch auf, wo immer Sie hingehen.

Es gibt Smart Home Endgeräte, die nur dann miteinander kompatibel sind, wenn sie von demselben Unternehmen hergestellt werden. Es gibt aber auch offene Systeme, in die Geräte anderer Hersteller integriert werden können. Aufgrund ihrer Flexibilität und einer größeren Vielfalt an Interaktionsmöglichkeiten sind offene Systeme immer häufiger beliebt.

Smart Home Komponenten: Welche Geräte und Sensoren können an das System angeschloßen werden?

Die gute Nachricht ist, dass praktisch jedes Stromversorgungsgerät an ein intelligentes System angeschlossen werden kann. Meistens verwenden automatisierte Systeme Geräte aus solchen Bereichen:

  • Klimatisierung: Zu diesen Geräten gehören Heizgeräte, Fußbodenheizungssysteme, Ventilatoren und Luftbefeuchter.
  • Unterhaltung: Smart TVs, Audiosysteme, Bluetooth-Lautsprecher.
  • Lichtsteuerung: verschiedene Lampen, Leuchten, Verdunkelungsvorhänge und Jalousien.
  • Sicherheitssysteme: z.B. Überwachungskameras, Alarmsysteme, Rauchmelder.
  • Gartengeräte: Bewässerungssysteme, automatische Sprinkler, Rasenmäher.

Als nächstes werden wir uns ansehen, welche anderen Komponenten verwendet werden, um ein intelligentes System zu erstellen und die Routinearbeit zu erleichtern.

Smart Home Kontrollzentrale

Vielleicht ist die Zentrale das erste, was man kaufen kann, wenn man es ernst meint. Die Kontrollzentrale ermöglicht es Ihnen, mit allen Smart-Komponente zu interagieren, die Sie kaufen: Sie können bis zu 300 Geräte an sie anschließen. Mit ihrer Hilfe können Sie Szenarien für die Technik erstellen. Verlassen Sie z.B. das Haus und starten Sie den dazugehörigen Modus. In den Zimmern erlöschen die Lichter, die Jalousien oder Vorhänge schließen sich, und die Geräte, die mit intelligenten Steckdosen auskommen, werden ausgeschaltet. Sie brauchen nicht mehr durch die Wohnung zu laufen, um zu sehen, ob Sie alles ausgeschaltet haben.

Die Kontrollzentrale arbeitet oft in Verbindung mit einer kostenlosen mobilen App, so dass die Bedienung über Ihr Smartphone kinderleicht erfolgt. Sie können sogar Befehle per Stimme geben.

Die Mehrheit der Smart Home Systemen werden auf der Basis der Zentrale realisiert. Sie vernetzt alle intelligenten Komponente und kann bei Bedarf mehrere Geräte parallel steuern. In den Kontrollzentren werden am häufigsten folgende Mobilfunkstandards verwendet: WLAN, Bluetooth, ZigBee und Z-Wave/Z-Wave Plus.

Manche Smart Home Anbieter verwenden ein eigenes Funkkommunikationsprotokoll. Es ist zwar nicht möglich, andere Komponenten in ein so geschlossenes System zu integrieren, aber dies garantiert ein hohes Maß an Systemsicherheit und ein besseres Zusammenspiel der Komponenten. Noch beliebter sind jedoch Kontrollzentren mit offenen Systemen.

Die Wahl des Steuergeräts für Ihr Smart Home ist sehr wichtig für die weitere koordinierte Arbeit aller Komponenten. Zum Beispiel die beliebtesten und preiswertesten Smart Home Anlagen im deutschen Markt sind:

  • Bosch Smart Home
  • Magenta SmartHome-System
  • Innogy SmartHome System
  • Qivicon Smart Home

Sie können sich an einen Assistenten wenden, um die richtige Zentraleinheit für Ihr Zuhause zu wählen.

Sensoren bemerken immer, was im Smarthome abläuft

Die Steuerzentrale allein kann nicht alles im Auge behalten, was in Ihrem Haus vor sich geht. Und wenn die Zentrale das "Hirn" des Systems ist, wird die Rolle von Sinnesorgane von einer Vielzahl von Sensoren übernommen. Unterschiedlichste Sensoren helfen dem System, Signale zu "sehen" und bestimmte Impulse wie Feuchtigkeit, Bewegungen oder Geräusche in elektrische Signale umzusetzen.

Zu den Sensoren gehören verschiedene Rauchmelder, Bewegungsmelder, Raumfeuchtemessgeräte, Thermometer, Türöffner und -schließer und viele anderen. Sie können unterschiedliche Komponenten für die Smart Home Systemen vergleichen und nur die auswählen, die Sie für die Hausautomation benötigen.

Smart Home Steuerung: wofür sind die Aktoren verantwortlich

Neben den Sensoren werden dem System auch spezielle Mechanismen verfügbar, die programmierte Szenarien auslösen. Sie werden als Aktoren genannt. Diese Mechanismen empfangen auch Signale von den Sensoren und senden Steuerbefehle an die Geräte zur Aktion.

Die gesamte Kette sieht so aus: Beispielsweise überwacht das Thermometer die Temperatur und übermittelt Informationen darüber an die Zentrale. Die Daten werden analysiert und, wenn es im Raum zu warm ist, sendet der Aktor ein Signal an die Klimaanlage oder den Ventilator.

Es können auch kabellose Stecker verwendet werden, die an herkömmliche Geräte wie eine Kaffeemaschine oder einen Ventilator angeschlossen und per Fernbedienung gesteuert werden können.

Gadgets zur Ergänzung des Smart Home Systems

Smart Gadgets sind Netzwerkgeräte, die sich per WLAN-Verbindung oder Bluetooth-Technologie an Ihr Smartphone anschließen lassen. Diese werden deswegen noch als „Plug-and-Play“ eingestuft.

Im Ausgleich zu Smart Home Komponenten brauchen sie nicht an eine Zentraleinheit angeschlossen zu werden, da sie sich bereits über WLAN oder Bluetooth mit dem Smartphone verbinden können. Dazu gehören beispielsweise ein Fitness-Tracker oder ein Roboter-Staubsauger. Viele Gadgets sind auch mit Sprachassistenten wie Cortana oder Alexa anpassbar und können Anrufe erhalten. Gadgets verfügen auch über interessante und praktische Features, die Smart Home ergänzen. Wer jedoch alle Vorteile von Smarthome nutzen möchte, kommt ohne ein zentrales Steuergerät nicht aus.

Zur Entwicklung eines umfassenden Szenarios benötigen Sie das Smart Home Kontrollpanel. Smart Gadgets sind daher individuelle Lösungen für Sportaktivitäten, Gesundheitsindikatoren und andere Dinge, die einzelne Gesichtspunkte des täglichen Lebens erleichtern und mitziehen. Es ist nicht nötig, über "Smart Home" zu reden.

Funkstandard und Bus-System: Pros und Contras

Für den Anschluss von Smart-Geräten gibt es in der Regel zwei Varianten: Zum einen die ausschließliche Funkkommunikation und zum anderen die Verkabelung. Funkanlagen werden oft zur Modernisierung von bestehenden Gebäuden eingesetzt, während verkabelte Bus-Schienensysteme eine gängige Option für Smart Neubauten oder Fertigbauhäuser sind. Man muss nicht erst Wände zerstören, sondern die Kabel können von Anfang an geplant werden.

Erfahrungsgemäß ist die Netzwerkanbindung intelligenter Geräte über Funk auch für Nicht-Profis sehr zeitsparend. Die Verkabelung mit Netzkabeln darf nur von qualifiziertem Personal durchgeführt werden.

Die Funkverbindung von Smarthome-Komponente

Diejenigen Menschen, die gerade erst anfangen, sich mit Smartsystemen vertraut zu machen, sind oft in der Wahl verloren. Ihr Augenmerk wird durch die große Auswahl an Funkstandards überschüttet, und es kann schwierig sein zu verstehen, welcher von diesen für eine maximale Benutzerfreundlichkeit ausgewählt werden sollte. Manchmal haben Benutzer eine stumme Frage, warum nicht alle intelligenten Systeme Bluetooth-Technologien oder kabellose WLAN verwenden können, die sie bereits kennen, zumindest verwenden wir sie bereits in unserer Arbeit mit Computern und Smartphones.

Experten aus dem Bereich des Internet der Dinge geben eine eher kurze Antwort - beide Standards wurden nicht speziell für den Gebrauch in Intelligenten Systemen konzipiert. Diese beiden Varianten sind sehr energieintensiv, was nicht sehr praktisch ist, wenn Sie Ihren Energieverbrauch nach der Installation eines Smart Home Systems reduzieren wollen.

Und wir alle wissen auch, dass die Reichweite dieser Funkstandards sehr begrenzt ist. Sie können die Bluetooth-Lautsprecher also nicht deaktivieren, z.B., wenn Sie bereits unterwegs sind.

Da existiert jedoch eine Lösung: Es gibt zahlreiche Funkstandards, die speziell für den Einsatz im Internet der Dinge entwickelt wurden. Sie sind energieeffizient und werden bei Nichtgebrauch in den Standby-Modus versetzt.

Zu den beliebtesten Standards gehört EnOcean. Der Vorteil ist, dass der Strom dem Gerät erst nach Drücken der Fernbedienungstaste zugeführt wird. Ebenfalls bekannt sind ZigBee und Z-Wave. Mit ihrer Hilfe können die Geräte nicht nur mit der Zentralsteuerung, sondern auch untereinander kommunizieren und so den Datenaustausch erleichtern.

Verkabelung von Komponenten: eine Alternative oder doch nicht?

Neben der Funktechnologie verwenden Smart Home Systeme immer noch Kabelverbindungen von Komponenten. In diesem Fall werden alle Signale und Daten vom Gerät zum Gerät über Kabel oder sogenannte Bussysteme übertragen. Und wenn Sie denken, dass mit dem Aufkommen der drahtlosen Fähigkeiten, verschiedene Kabelsysteme altmodisch und unbeliebt geworden sind, dann irren Sie sich. Verkabelte Systeme haben einige unbestreitbare Vorteile im Vergleich zur drahtlosen Smart Home Technologie:

  • Kabelgebundene Linien können nicht gehackt werden, daher sind sie besser geschützt.
  • Es wird keine zusätzliche Energie für die Datenübertragung verbraucht.
  • Kabelsysteme werden selten unterbrochen.

Heute ist das KNX-Bussystem das beliebteste. Mit diesem System können Sie die Kabel flexibel und diskret fortsetzen, um sie vollständig an die individuelle Ausstattung Ihres Smart Home anzufordern. Es ist bestens für neue Wohnhäuser geeignet, da es sehr teuer ist. Die Kosten für dieses Bussystem können mehrere zehntausend Euro betragen.

Welche Hersteller verwenden kabelgebundene Verbindungen? Dazu gehören zum Beispiel Gira und Loxone, die Systeme zur zusätzlichen Automatisierung der täglichen Prozesse und Lösungen für den verdeckten Einbau produzieren und liefern.

Mögliche Varianten der Steuerung von Smart-Geräten

Angenommen, Sie haben bereits ein Smart Home System installiert und können viele der Prozesse aus Ihrer täglichen Routine automatisieren. Wie geht das?

Erstens muss man erwähnen, dass es viele Möglichkeiten gibt, die Komponenten eines Smart Home zu steuern. Zu diesem Zweck können Sie z.B. eine Smartphone-App verwenden. Sie brauchen jedoch keine separate Anwendung für jedes einzelne Gerät herunterladen. Wenn Ihre Geräte an eine einzige Kontrollzentrale angeschlossen sind, können Sie alle Systemparameter wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit überwachen und Befehle an das System senden, indem Sie Ihren Finger auf dem Bildschirm über eine Smartphone-Anwendung bewegen. Sie können in einer App auch gespeicherte Szenarien für verschiedene Situationen einsehen, korrigieren und ganz einfach neue erstellen.

Wir empfehlen die Smart Home App. Aus der Praxis zeigt sich, dass sie mit den Komponenten vieler Hersteller kompatibel ist und einfach zu bedienen ist.

Zusätzlich zur Smartphone-App können Sie das System auch mit Ihrer Stimme steuern. Möglicherweise sind Sie mit einem Siri-Assistenten vertraut, wenn Sie ein iPhone oder ein iPad haben. Die beliebteste Voice-Assistentin ist aber heute Alexa von Amazon. Sie erkennt Ihre Sprache, reagiert entsprechend und sendet einen Befehl an das geeignete Gerät, um Ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Alexa kann reibungslos mit Tausenden von verschiedenen Geräten zusammenarbeiten. Sie kann Ihnen morgens Kaffee zubereiten, Ihre Musik einschalten und Ihren Raum lüften.

Außer Alexa gibt es noch Google Assistant, Siri, Cortana von Microsoft und Bixby von Samsung, die Ihr Smart Home managen können. Die letzten beiden Assistenten haben jedoch noch eine geringe Anzahl von Funktionen, so dass es unwahrscheinlich ist, dass sie für ein Intelligentes Zuhause gut passen.

Wann werden Smart Home Funktionen für mich nützlich sein? Beispiele für die Verwendung dieses Systems für den maximalen Nutzwert

Wie bereits am Anfang erwähnt, macht ein Smart Home Ihren Alltag viel komfortabler und spart Ihnen viel Zeit durch die Übernahme einiger Funktionen.  Darüber hinaus sind diese intelligenten Systeme immer noch sehr umweltfreundlich, da sie Energie und andere Ressourcen rational nutzen. Das spart auch Geld. Das heißt, in einer Smart Home Situation gewinnen Sie dreimal, wenn Sie Energie, Zeit und Geld sparen. Obwohl ein Smart Home keine "Zauberpille" ist, hat es mehr Vor- als Nachteile.

Die Einsatzmöglichkeiten von Smart Komponenten sind vielfältig. Wir haben einige Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Smart Home aufgegriffen.

 

Beispiel 1. Intelligente Heizung eines Smart Home

Im Sommer und im Winter ist es klar: Im Sommer ist die Heizung komplett abgeschaltet, im Winter arbeitet sie zu 100 Prozent. Aber im Herbst und Frühling, wenn sich das warme Wetter mit dem kalten Wetter abwechselt, verwandelt sich die Aufstellung der Heizgeräte in ein "Minenfeld", wo die Temperaturen zu hoch und dann zu niedrig sind. In einer solchen Situation sind intelligente Heizgeräte und Thermometer sehr hilfreich. Sie können z.B. die gewünschte Temperatur in der App einstellen, und die Heizung schaltet sich automatisch aus, wenn dieses Niveau erreicht ist.

Tado-Heizgeräte können so eingerichtet werden, dass sie nicht mehr funktionieren, wenn niemand zu Hause ist. Allerdings wird die Heizvorrichtung das Haus bei Ihrer Ankunft allmählich auf eine angenehme Temperatur bringen.

Andere Geräte, wie z.B. Netatmo-Thermostate, verwenden die Analyse Ihrer Gewohnheiten. Sie analysieren Ihre Präferenzen, wie Sie die Temperatur zu- oder abziehen und sich demnächst anpassen. Diese selbstlernenden Geräte werden sich nach einiger Zeit an Ihre Vorlieben anpassen, so dass Sie den Heizkörperknopf nicht zu oft drehen müssen.

Sie können die Einstellungen auch manuell vornehmen, ohne sich auf die intelligente Steuerung der Heizgeräte zu verlassen, und sie in das Szenario einbeziehen, je nach Wochentag oder Tageszeit. So oder so, Sie müssen sich keine Sorgen mehr um die Temperatureinstellungen machen, die Haustemperatur wird immer angenehm für Sie sein.

Die oben genannten Geräte sind mit Amazon und Apple Assistenten kompatibel, so dass Sie mit Ihrer Stimme Anweisungen geben können.

Bitte beachten Sie: Diese Thermostate müssen etwa alle 2 Jahre ausgetauscht werden. Das Gerät benachrichtigt Sie, wenn es Zeit ist, die Komponente zu wechseln.

Beispiel 2. Sicherheitssysteme in einem Smart Home

Ein erfolgreiches Beispiel für intelligente Systeme ist die Integration in Sicherheitssysteme. Die einfachste Lösung ist die Installation von Videoüberwachungskameras. Dank moderner Technologie kann das Kamerabild einer solchen Kamera in Echtzeit auf Ihrem Handy übertragen werden. Videos können bei Bedarf auch eine Weile in der Cloud gespeichert werden. Diese kann in den Gesamtkosten eines Videoüberwachungssystems enthalten sein oder separat erworben werden.

Einige Kameras verfügen über Gesichtserkennungsfunktionen. So sagt Ihnen beispielsweise die Netatmo Welcome Kamera, welche Haushaltsmitglieder bereits zu Hause sind, sobald Sie sich mit dem Internet verbinden. So können Sie verfolgen, wann Ihr Kind von der Schule kommt, auch wenn Sie unterwegs sind.

Wenn Sie sich Sorgen um ältere Familienmitglieder machen, können Sie spezielle Nachttischmatten kaufen. Sie reagieren auf Druck und sagen Ihnen, wann Ihre geliebte Oma aus dem Bett gestiegen ist.

Sie können an Ihr Smart Home auch andere Alarmsysteme anschließen. So werden beispielsweise Daten von Bewegungsmeldern, Türöffnern und Glastrennschaltern an Ihr Smartphone übertragen. Sie werden rechtzeitig wissen, ob jemand versucht, in Ihr Haus einzubrechen, und Sie können die Polizei rufen.

Das Anwendungsspektrum für Smart Home Komponenten ist groß genug, um Ihr Zuhause zu schützen.  Hier sind einige der Komponenten, die Sie unserer Meinung nach verwenden können, wenn Sie Ihr Zuhause ausstatten:

  • Tür- und Fensteröffner
  • Bewegungsmelder
  • Elektronische Türschlösser
  • Videoüberwachungskameras
  • Rauch- und Feuermelder
  • Alarmanlagen

 

Sie können die notwendigen Geräte einfach in das zentrale System Ihres Hauses integrieren. Magenta SmartHome oder Innogy SmartHome sind die am besten geeigneten Produkte für diesen Zweck.

Beispiel 3. Haushalts- und Unterhaltungshilfe

Zu den am häufigsten gekauften Smart-Geräten gehören Haushaltsgeräte. Sie können Ihnen in Ihrem Haushalt eine große Hilfe sein.  So können Sie beispielsweise eine intelligente Waschmaschine in das System integrieren, die die Wäsche genau bei Ihrer Ankunft wäscht. Oder wenn Sie z.B. keine Zeit zum Saubermachen haben, bevor Ihre Gäste ankommen, lassen Sie Ihren Boden mit einem Roboterstaubsauger reinigen, während Sie bei der Arbeit sind. Ein intelligenter Kühlschrank von Bosh macht eine Einkaufsliste für Sie, und ein Qbo von Tschibo macht einen starken Kaffee zum Frühstück. Sie können sogar die Höhe des Milchschaums, den Sie in Ihrem Cappuccino sehen möchten, einstellen.

Intelligente Leuchten helfen Ihnen, morgens ohne störende Alarme aufzuwachen. Ein stufenloses Abschwächungs- oder Lichtschaltersystem macht Ihren Schlaf angenehm und den Morgen gut. Auch die Beleuchtung trägt dazu bei, die richtige Atmosphäre für Arbeit oder Freizeit zu schaffen. Schaffen Sie eine Vielzahl von indirekten Beleuchtungsoptionen und genießen Sie den Wohnkomfort Ihres Hauses. Die heute beliebteste WLAN-Lampe ist Phillips Hue, mit der Sie nicht nur die Intensität des Lichts, sondern auch seine Farbe einstellen können. Mit einem Smartphone ist dies unglaublich einfach zu bewerkstelligen.

Sie können auch Lösungen für ein intelligentes Zuhause kombinieren, z.B. die Beleuchtung an die Musik anpassen, die Sie abspielen. Sie können Streaming-Dienste wie Spotify anschließen, um Ihre Lieblings-Playlist am Abend einzuschalten.

Schließen Sie Ihren Smart TV an Ihr Smart Home an und erleben Sie zu Hause ein improvisiertes Kino. Sie können eine Vielzahl von Medien in einem Cloud-Speichersystem speichern, das mit der Steuerung Ihres Smarthome verbunden ist.

Wie viel wird es kosten, Smart Home in Ihrem Haus zu implementieren?

Die gute Nachricht ist, dass, wenn Sie sich entscheiden, die Wireless-Technologie zu Hause zu verwenden, wird es viel billiger sein als die verdrahteten Komponenten. Aber trotzdem erfordern neue Technologien erhebliche Investitionen. Am teuersten ist es, ein Zentralsteuergerät für Smart Home zu kaufen. Die Smart Home Kosten liegen zwischen 50 und 200 Euro, je nach Hersteller und Anzahl der möglichen anzuschließenden Geräte. Je mehr Geräte gleichzeitig an die Zentrale angeschlossen werden können, desto teurer wird es.

Die Kosten für verschiedene Geräte und Komponenten können variieren, und die Antwort auf die Frage "Wie viel kostet ein Smart Home" hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. der Anzahl der Räume und Geräte, den gewünschten Funktionen und der Art der Verbindung.

Videoüberwachungskameras können ab 50 Euro kosten, verschiedene Sensoren ab 15 Euro. In dieser Preisklasse befinden sich auch die gewünschten Sensoren und Komponenten.

Sie können eine Menge Geld sparen, wenn Sie sich für ein vorgefertigtes Set entscheiden, um Ihr Zuhause in ein intelligentes Zuhause zu verwandeln. Natürlich ist es besser, offene Systeme zu wählen, damit Sie Ihr Zuhause jederzeit mit zusätzlichen Geräten wie Lampen oder Kaffeemaschinen aufwerten können.

Sie können sich jederzeit an einen Spezialisten wenden, um die beste Option zu erhalten.